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Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) auf dem Gebiet der Gemeinde Schermbeck

01.06.2018

Die Gemeinde Schermbeck ist bereits seit einigen Jahren von Eichenprozessionsspinnern betroffen. Die Intensität des Befalls schwankt dabei jährlich. In diesem Jahr ist der bisher stärkste Befall zu verzeichnen.

In den letzten Wochen hat die Gemeinde Schermbeck bereits an besonders kritischen Orten (Spielplätze, Kindergärten, Schulen und stark frequentierte Gehwege) gemeinsam mit einer Fachfirma präventiv eine Bekämpfung an gemeindlichen Bäumen durchgeführt. Dabei werden die Nester durch Besprühen mit einer biologischen Flüssigkeit verklebt und abgetötet. In einem zweiten Arbeitsschritt werden diese Nester, soweit technisch erreichbar, abgesaugt.

Die aktuellen Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zeigen jedoch einen deutlich gestiegenen Befall von Eichenbäumen auf dem gesamten Gemeindegebiet. Diese erhebliche Verschlimmerung der Situation hat die Gemeinde Schermbeck zu folgenden Verfahrensweise veranlasst:

Eine Bekämpfung findet prioritätsmäßig in den Kerngebieten von Schermbeck, Gahlen, Bricht und Damm statt. Es besteht nicht die Möglichkeit, jede Straße gerade auch in den Außenbereichen zu behandeln. Hier entscheidet die Verwaltung ermessensgerecht in Einzelfällen, ob eine Bekämpfung durchgeführt wird. Für Maßnahmen bei betroffenen Bäumen auf Privatgelände hat der jeweilige Eigentümer in Eigenverantwortung zu sorgen.

Spaziergängern wird empfohlen, in der Nähe von Eichenbäumen auf entsprechenden Befall zu achten. Der unmittelbare Kontakt mit Raupen und Nestern sollte vermieden werden.

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Schermbeck steht für eine Bekämpfung nicht zur Verfügung, da sie nicht über die notwendige technischen Ausstattung verfügt.