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Vorsicht vor dubiosen Photovoltaikangeboten am Telefon

20.09.2021

Seit dem 15.09.2021 liegen Mitteilungen vor, dass Schermbecker BürgerInnen von einer Frankfurter Telefonnummer (069) angerufen werden und die Anrufer Werbeangebote zu Photovoltaikanlagen anpreisen. Merkmal dieser Rufnummer ist die fehlende Rückverfolgbarkeit. Deshalb ist es wichtig, keine sensiblen Daten wie Zählerstände, Informationen zu bestehenden Verträgen oder Kontoverbindungen weiterzugeben. Die Telefonnummern der "Opfer" stammen wahrscheinlich aus alten Telefonbüchern. Die Anrufer wecken das Vertrauen, indem sie vermeintlich Kenntnisse über die Hauseigentümer (Nachname des Eigentümers) mitteilen.

In derartigen Situationen sollte man sich auf kein Gespräch mit den Tätern einlassen. Vermeiden Sie das Wort „Ja“ im Gespräch. Dieses wird oftmals aufgezeichnet und könnte als vermutlicher Beweis der Vertragsabwicklung von den Tätern zugeschnitten werden. Für solche Verträge gelten besondere Widerrufsrechte. Hierzu informieren im Internet verschiedene Verbraucherschutzbehörden und -verbände. Die unseriösen und widerrechtlichen Werbeanrufe sollten dokumentiert werden (Datum/ Uhrzeit/ Name des Gesprächspartners), damit diese zur Anzeige bei der Polizei gegeben werden können. Bei Unsicherheiten können Sie sich bei der örtlichen Polizeidienststelle melden. Es gibt seit einigen Jahren das „Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“, welches Telefonwerbung und damit zusammenhängende Telefonabzocke verhindern soll. Ein unerlaubter Werbeanruf kann von der Verbraucherzentrale abgemahnt und durch die Bundesnetzagentur mit bis zu 300.000 € Bußgeld geahndet werden.

BürgerInnen, die an dem Thema „Solarenergie“ interessiert sind, können seriöse Informationen auf den folgenden Internetseiten einholen:

Weiterführende Informationen