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Thomas Heer

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46514 Schermbeck
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Klimaschutz in Schermbeck

Klimaschutz zu betreiben bedeutet Verantwortung für das Leben zukünftiger Generationen zu übernehmen. Das Klima der Erde ist ein hochkomplexes System, welches durch den Einfluss des Menschen immer mehr aus dem natürlichen Gleichgewicht gerät. Maßgeblich verantwortlich sind dafür Emissionen, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas entstehen.

Die Folgen des Klimawandels sind schon heute zu beobachten, auch lokal hier in Schermbeck. Um sich dem entgegenzustellen und als ein gutes Beispiel voranzugehen, hat sich die Gemeindeverwaltung dem Thema Klimaschutz angenommen und bereits im Jahr 2014 ein Integriertes Klimaschutzkonzept verabschieden lassen. Hierin wurden bis zum Jahr 2030 drei klare Hauptziele formuliert, um die lokal erzeugten Treibhausgasemissionen um mehr als ein Viertel einzudämmen:

·         Der Stromverbrauch soll um 10 Prozent gesenkt werden.

·         Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung soll bei 100 Prozent liegen.

·         Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Wärmeerzeugung soll bei 10 Prozent liegen.

In der folgenden Abbildung ist zu erkennen, wie der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) in Schermbeck im Vergleich zum Jahr 2009 stark angestiegen ist. Vor allem die Wind- und Solarenergie machen den Großteil des alternativ erzeugten Stromes aus.

 

Tabelle

Insgesamt befinden sich auf dem Gemeindegebiet 504 EE-Anlagen, die im letzten Jahr rund 39,6 Mio. KWh elektrischen Strom erzeugten. Damit deckt die Gemeinde ihren Strombedarf bereits heute mit rund 75 Prozent aus regenerativen Energien. Ein wichtiger Erfolgsmotor für diese positive Entwicklung stellen die vielen Schermbecker Bürgerinnen und Bürger, lokalen Sponsoren und Unternehmen dar, die sich aktiv am Zubau der lokalen EE-Anlagen beteiligt haben. 

Windkraft

Demnach ist die Gemeinde auf einem sehr guten Weg, den Strombedarf bis 2030 vollständig mit Erneuerbaren Energien zu decken. Doch auch die beiden anderen Kernziele „Erhöhung der Wärmeerzeugung durch Erneuerbare Energien“ und „Senkung der Stromverbräuche“ werden künftig mehr in den Vordergrund rücken müssen, um eine deutliche Reduktion der lokalen Treibhausgasemissionen zu erreichen. Momentan werden jährlich pro Kopf rund 9,3 Tonnen Co2 emittiert. Das Ziel ist es, dieses Wert bis 2030 auf 6,9 Tonnen zu reduzieren.     

 

Die Klimaschutzaktivitäten der Gemeinde Schermbeck werden durch die „Nationale Klimaschutzinitiative“ gefördert. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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